ALISA auf dem 18. DJHT in Leipzig – Sichtbar. Vernetzt. Gestärkt.

Rückblick auf drei intensive Tage für Alleinerziehende und Fachkräfte

Vom 13. bis 15. Mai 2025 waren wir als ALISA-Team Teil des 18. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetags (DJHT) – dem bundesweit größten Fachkongress rund um Kinder, Jugend und Familie. Diesmal fand er in Leipzig statt. Und wir mittendrin: auf dem Gemeinschaftsstand des Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt mit einer klaren Botschaft und einem offenen Ohr für alle, die mit Alleinerziehenden arbeiten oder selbst alleinerziehend sind.

Was wir mitgenommen haben? Ganz viel Verbindung, starke Begegnungen – und das Gefühl, gemeinsam etwas zu bewegen.

Warum wir da waren

Weil Teilhabe mehr ist als ein Wort. Weil Alleinerziehende in Sachsen oft viel leisten – aber zu wenig gesehen werden. Und weil wir zeigen wollten: Es gibt Menschen, Projekte und Strukturen, die sich für Ein-Eltern-Familien starkmachen. ALISA gehört dazu.

Der DJHT stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Weil es ums Ganze geht: Demokratie durch Teilhabe verwirklichen!“

Das passte perfekt zu unserem Anliegen: Alleinerziehende sollen nicht am Rand stehen, sondern mittendrin – in Politik, Gesellschaft und sozialer Infrastruktur.

Unser Platz auf dem Gemeinschaftsstand: offen, warmherzig, präsent

Das Ministerium präsentierte sich mit einem modernen übergreifenden Konzept für die Gestaltung des Gemeinschaftsstandes. Unseren Platz war auf der Themenfläche Familie. Diesen haben wir so gestaltet, wie wir auch arbeiten: Einladend. Klar. Mit Herz.

Auf einem Bildschirm zeigten wir, wie ALISA in Sachsen wirkt – mit ganz konkreten Angeboten und O-Tönen aus unserer Kontaktstellen in Leipzig, Chemnitz und Dresden. Du möchtest diese Präsentation auch sehen? Dann klick hier. Dazu gab es Informationen zur Lebenslage Alleinerziehender und Fakten zu unserem sachsenweiten Projekt.

In einem kurzen Pitch erzählten wir auf der großen Bühne, was ALISA tut – und warum es uns gibt. Und natürlich jede Menge Info-Material: die neue ALISA-Postkarte, Spätschicht-Postkarte Dresden, Spätschicht-Postkarte Leipzig, unser Faktsheet und natürlich die Elternbriefe.

Und vor allem: Wir waren da. Für Gespräche, für Austausch, für Begegnung auf Augenhöhe – mit Fachleuten, Besucher:innen, Politiker:innen und Menschen, die einfach stehen blieben, weil sie sagten: „Ah, endlich mal ein Stand für Alleinerziehende! Das ist so wichtig!“

Starkes Miteinander: im Team und mit Besucher*innen

Was diesen DJHT besonders gemacht hat? Das Miteinander.

Im ALISA-Team ging alles Hand in Hand – von den ersten Handgriffen des Aufbaus bis zum letzten Messegespräch und dem Abbau des Standes hat sich alles vertraut, abgestimmt und verbunden angefühlt – so, als würden wir das schon ewig gemeinsam machen. Es war ein echtes „Wir“ spürbar. Und das ist alles andere als selbstverständlich, denn wir sind 3 Teams bei jeweils einem anderen Träger, die sich bis auf wenige Ausnahmen im Jahr nur digital begegnen. Und genau deshalb ist es auch für uns so wichtig zu spüren: Wir ziehen an einem Strang.

Und so haben wir gemeinsam improvisiert, diskutiert – und vor allem: ganz viele gute Gespräche mit Messebesucher:innen geführt, die sich für unsere Arbeit und unsere Themen interessiert haben. Egal ob Alleinerziehende, Fachkräfte oder Multiplikatorinnen und Multiplikatoren es ging nicht nur um Informationen, sondern immer wieder auch um Verständnis, Verbindung und Bestärkung.

Besuch aus der Politik – und echte Wertschätzung

Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von Herrn Joseph vom Kommunalen Sozialverband Sachsen (KSV) – einem unserer wichtigsten Förderpartner. Auch Dagmar Neukirch, Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS), kam an unseren Stand und erkundigte sich nach unserer Arbeit.

In allen Gesprächen wurde deutlich: Unsere Arbeit wird gesehen. Und das Thema Alleinerziehende rückt in den Fokus. Das macht Mut – und motiviert uns, weiter dranzubleiben.

Was bleibt

Drei Tage DJHT – das waren viele Begegnungen, viele Gespräche, viele Eindrücke.

Und für uns bleibt:

  • Das gute Gefühl, sichtbar zu sein.
  • Neue Kontakte und Ideen für unsere Netzwerkarbeit.
  • Und die Gewissheit:  Alleinerziehende brauchen Strukturen, die sie stärken – und wir arbeiten mit voller Kraft daran.

Wir danken allen, die uns besucht haben. Wir danken allen, die diesen Auftritt möglich gemacht, ganz besonders dem DJHT-Projektteam im Ministerium. Ein herzliches Dankeschön an unsere Fördermittelgeber – dem Kommunalen Sozialverband Sachsen (KSV) und das Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) – für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung.

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