Ein Tag der Anerkennung für Alleinerziehende.

Am 21. März wird weltweit auf die Lebensrealität von Alleinerziehenden aufmerksam gemacht. Der Tag würdigt Verantwortung, Engagement und die tägliche Leistung von Eltern, die ihre Kinder allein begleiten.

Was bedeutet dieser Tag?

Der Single Parent Day ist ein Tag der Anerkennung. Er würdigt Menschen, die Verantwortung für Kinder tragen – oft ohne tägliche Entlastung durch eine Partnerperson. Alleinerziehende übernehmen dabei gleichzeitig finanzielle Verantwortung, organisatorische Planung, emotionale Begleitung, Alltagsstruktur und Zukunftsentscheidungen.

Zwischen Verantwortung und Belastung

Alleinerziehende tragen die Hauptverantwortung für Einkommen, Betreuung und Organisation. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist oft anspruchsvoll. Gleichzeitig leisten sie einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag.

Was ALISA am 21. März 2026 anbietet

Am Single Parent Day ist ALISA mit Informationsmaterial und Literaturempfehlungen vor Ort. Unsere Mitarbeiterin beantwortet Fragen und informiert zu Unterstützungsangeboten, rechtlichen Themen und Vernetzungsmöglichkeiten.

Single Parent Day in Görlitz
Kreativ- & Begegnungstag für Alleinerziehende

Alleinerziehend war noch nie die Ausnahme

Streifzug durch die Geschichte der Alleinerziehenden

Historischer Ursprung

Die Initiative für diesen Tag geht auf die Autorin Janice Moglen zurück. In Zusammenarbeit mit der Organisation „Parents Without Partners“ setzte sie sich dafür ein, dass der 21. März als „National Single Parent Day“ durch eine Resolution des Kongresses anerkannt wird. Das tat der ehemalige amerikanische Präsident Ronald Reagan am 21.03.1984. Ziel war es, die Leistungen allein erziehender Eltern öffentlich zu würdigen.

In den folgenden Jahrzehnten griffen Organisationen in anderen Ländern – unter anderem in Großbritannien – diesen Tag auf und nutzten ihn, um Aufmerksamkeit für die Lebensrealität Alleinerziehender zu schaffen.

Heute wird der 21. März in vielen Regionen als Anerkennungs- und Aktionstag begangen.

Historische Perspektive

Alleinerziehendsein ist kein neues Phänomen.

  • In früheren Jahrhunderten führten hohe Sterblichkeitsraten, Krankheiten oder Kriege häufig dazu, dass ein Elternteil Kinder allein versorgte.
  • Scheidung war lange gesellschaftlich kaum möglich, dennoch lebten viele Kinder zeitweise mit nur einem Elternteil.
  • Erst im 20. Jahrhundert entstanden die gegenwärtig bekannten organisierten Unterstützungsstrukturen.

Im 21. Jahrhundert gilt Alleinerziehendsein als eine von mehreren anerkannten Familienformen.

Statistik zu Alleinerziehenden in Deutschland
  • Rund 1,7 Millionen Alleinerziehende leben mit minderjährigen Kindern in Deutschland.
  • Etwa 4 von 5 Alleinerziehenden sind Frauen.
  • Jede fünfte Familie ist eine Einelternfamilie.

(Quelle: Statistisches Bundesamt, Mikrozensus – Jahresangabe ergänzen)

Statistik zu Alleinerziehenden in Sachsen
  • Rund 1,7 Millionen Alleinerziehende leben mit minderjährigen Kindern in Deutschland.
  • Etwa 4 von 5 Alleinerziehenden sind Frauen.
  • Jede fünfte Familie ist eine Einelternfamilie.

(Quelle: Statistisches Bundesamt, Mikrozensus – Jahresangabe ergänzen)

Anerkennung braucht Sichtbarkeit

Der 21. März ist kein Feiertag im klassischen Sinn. Er ist ein Moment der Wertschätzung – für Verantwortung, Fürsorge und tägliche Stärke.